Lissabon 2020.

29 Jan

Ins neue Jahr bin ich mit einer Tradition von D gestartet – erst einmal „Gib mir mein Herz zurück“ von Olli P. gröhlen. Davor hat C schon in den ersten Minuten des neuen Jahres ihren Balkontisch abgefackelt.

 

„Immer schön Bilder vor Kacheln machen – erst dann warst du in Lissabon, davor glaube ich es dir einfach nicht“, sagte S zu mir, als ich meinte, es geht für mich und J auf nach Lissabon. Wir sahen Kacheln und wir sahen Madonna: Mein Highlight war am Anfang bei „I Rise“ Emma González auf der Leinwand (und am Schluss eine Regenbogenflagge – das war übrigens dann auch, als sie durch den Saal ging und zwei Meter entfernt vor mir lang wanderte, wie klein sie ist!). Ich liebte neben dem vielen female empowerment (ihre kleinen Töchter waren auch auf der Bühne!) auch Madonnas dunkelblaues Glitzerkleidchen passend zur schwarzen Wasserwellenperücke. Mein absoluter Lieblingsmoment war aber „Frozen“, als Lola quasi über ihr tanzte – ein toller Überraschungseffekt und schöne Yogamoves! Apropos Yoga: Am Anfang war Madonna wegen ihrer Knie-OP noch wenig agil, doch den Handstand bei „Human Nature“, der ging natürlich ❤ („I’m not sorry, it’s human nature“)

Generell war es super, in Portugal selbst die portugiesischen Kulissenteile zu sehen und vor allem den Fado zu hören. Sie sang selbst einen und es war sehr gut! Ins Theater selber hats tagsüber reingeregnet XD drum ging es etwas später los! Die Vorband spielte übrigens ihre Hits als Fado („Secret“, „Like A Virgin“, „Tell Me“).

Wir hörten im Povo und im Tasca do Chico übrigens weitere Künstler, mochte ich sehr!

Ansonsten hatten wir fantastische Burger in Brown’s Bistro. Das dazugehörige Hotel hatte ein unfassbar tolles Bett! Und die restliche Einrichtung war auch toll 😉 (besser wäre es natürlich noch ohne beißenden Chlorgeruch und mit einer funktionierenden Nespresso gewesen …) Daher verbrachten wir auch viel Zeit am Plaza von Baixa, speziell auf der Terrasse des Can the Can.

Jamie’s Italy habe ich auch endlich besucht! Hätte nur nicht den großen Quinoa-Salat bestellen sollen XD Bifana habe ich natürlich auch probiert und für okay befunden, verrückt bin ich nach den Pasteis de Nata schon vorher gewesen.

Im Colombo Shopping Center habe ich im Sale bei Guess und Artdeco zugeschlagen.

Ansonsten meine Meinung zu Lissabon? SEHR hügelig. Die Hop On, Hop Off Tour war eine gute Idee insofern. Selten wurden mir so viele Drogen auf der Straße angeboten. Und wenn es keine Drogen waren, dann die ganzen Schmuckverkäuferinnen am tristen Parque Eduardo VII …

Die Free Walking Tour durch Alfama war wirklich herrlich gestaltet von unserem Tourguide Chiara. Auch super schön fand ich das Oceanário de Lisboa: das größte Aquarium Europas mit super süßen Ottern ❤ (ansonsten eine relativ industrielle, komische Gegend rund um das Hotel Tivoli … mit der Gondel zum Expopark wäre ich allerdings schon noch gerne gefahren!)

Das nächste Mal möchte ich unbedingt noch ins Museu do Oriente, wobei es jetzt nicht unbedingt ein nächstes Mal geben muss.

 

Danach ging es direkt mit C und L zur Yoga World – ich war schon länger auf keiner Yogamesse mehr, aber die Snacks sind immer ein guter Grund 😀

 

Am 28. Januar war es dann endlich – und leider – soweit: Das Abschiedskonzert von Kettcar („für die nächsten drei Monate!“) in der Muffathalle mit S und ihrem Freund J.
Als Opener wurde gleich ein ungewöhnlicher Klassiker gewählt: „Volle Distanz“. Wie man sich da neben mir in der ersten Reihe vor Lars noch gemütlich unterhalten wollte – keine Ahnung.
Bereits die Vorband Schrottgrenze gefiel mit äußerst queeren Repertoire („Sterne“ <3) und weiter ging es mit „Der Tag wird kommen“.

Reimer musste sich erst noch mit München versöhnen, weil das Ordnungsamt wegen drei Poster am Odeonsplatz etwas konstatiert gewesen war („Vielleicht spielen wir da mal mit Simple Red im Vorprogramm!“)

Die neuen Songs wirkten alle etwas umarrangiert, speziell wohl um Atem zu gönnen bei „Sommer ‘89“. Ganz neu gab es „Palo Alto“. Und klar wirkten einige Songs anders durch die teilweise geaddete Bläsersektion (kam vor allem gut bei „Nur einmal rächen“).

Und die alten Songs, hach, ein Klang wie eh und je.

Bei jeder Runde Verbeugen schnaufte Marcus fast erleichtert auf. Am besten war natürlich seine Geschichte zum Proberaum unterm Swingerclub, bei dem sie jederzeit eingeladen seien, zu spielen. Es folgte „Balu“.

Ein absolutes Highlight war natürlich „Mein Skateboard kriegt mein Zahnarzt“ („Und am besten auf Liebe teilt sich immer noch Angstschweiß“). Ganz zum Abschluss gab es „Deiche“, den ehemaligen Konzertopener. Was für eine schöne Abrundung!

 

Für MyFanbase schrieb ich über den neuen Star Wars – got my canon lesbians ❤ read!

 

Für „Book of Love … and K-Pop“ schrieb ich über SONAMOO, Berry Good, Cosmic Girls, AOA – und einen langen Artikel über Social Media in Südkorea. Das Buch ist so ein krasses Mammutwerk – ich bin einfach nur stolz, dabei gewesen zu sein! Kaufbar hier: shop!

 

Für die neue MISSY schrieb ich zudem über das Buch „Getauschte Heimat“.

 

xoxo,

S.

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